Bach-Vortrag von Otto Biba und Benefizkonzert
Ein außergewöhnliches Benefizkonzert soll einen Beitrag zur Restaurierung Buckoworgel in der Piaristenbasilika Maria Treu leisten.
Auf dem Programm stehen Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen BWV 988, in der Fassung für Streichtrio von Dmitri Sitkovetski*.
Julian RACHLIN (Violine)
Sarah McELRAVY (Viola)
Boris ANDRIANOV (Violoncello)
Vor dem Konzert am 20.10. - um 18:00 Uhr - hält Otto Biba, MJg 1964, exklusiv für die Altpiaristner einen Einführungsvortrag über Johann Sebastian Bach in der Piaristenkirche.
In der Alten Bibliothek wird er auch über die Buckoworgel in Geschichte, Gegenwart und Zukunft referieren.
Anmeldungen für den Vortrag bitte über unser Webtool. (ANMELDESCHLUSS: Dienstag, 17.10. 16:00 Uhr!)
Konzertbeginn in der Piaristenkirche Basilika Maria Treu ist um 19:30. Karten für das Konzert können per email (m.semelliker@piaristen.at) oder telefonisch (01/405 04 25) reserviert werden. Eine Mindestspende von € 36,-- ist vom Orgelverein erbeten (€ 18,-- für Schüler, Studenten und Senioren).
- Dmitri Sitkovetski
wurde 1954 im aserbaidschanischen Baku geboren, wuchs aber zunächst in Moskau auf. Er studierte am dortigen Konservatorium, emigrierte 1977 in die USA und setzte seine Ausbildung an der New Yorker Juilliard School fort. Seit 1987 lebt er mit seiner Frau Susan und der gemeinsamen Tochter Julia in London. Über seine Arbeit an den Goldberg-Variationen sagte er u.a.:
„Als ich 1984 zum ersten Mal meine Transkription von Bachs Goldberg-Variationen für Streichtrio schrieb, war das sowohl eine Liebesarbeit als auch eine Obsession für die Aufnahme von Glenn Gould aus dem Jahr 1981. Zwei Monate lang hatte ich musikalisch wahrscheinlich die beste Zeit meines Lebens in ständiger Gesellschaft von Johann Sebastian Bach und Glenn Gould.
Als das Jahr 2009 kam, hatte ich das Gefühl, dass dies der richtige Zeitpunkt war, meine ursprüngliche Transkription noch einmal durchzugehen und ein wenig zu überprüfen.Vor allem habe ich versucht, dem Stück vom Anfang bis zum Ende etwas frische, jugendliche Energie zu verleihen, um es voranzutreiben. Ich hoffe, dass die Zuhörer an meiner lebenslangen Reise durch die Goldberg-Variationen und meiner Liebe zur Musik teilhaben werden, denn in der allerersten Veröffentlichung der Variationen im Jahr 1742 erklärt J. S. Bach, dass der Geist des Stücks „zum Vergnügen für Musikliebhaber“ da ist".